Unterliga West Meisterschaft 2010/2011

Nach dem Gewinn des Meistertitels und dem Aufstieg in die Unterliga West ist nun die erste Saison in dieser Liga zu Ende gegangen. Dieses Jahr wurde von dem Umstand geprägt, dass die Unterliga eine sehr ausgeglichene Liga ist und deshalb das erklärte Ziel der Heimschuher Funktionäre der Klassenerhalt war. Dies bestätigt auch ein Rückblick auf die Herbst- bzw. Frühjahrstabelle. Im Herbst gab es drei Siege, drei Unentschieden und sieben Niederlagen. Im Frühjahr dagegen wurden fünf Spiele gewonnen, vier Spiele endeten unentschieden und in nur vier Spielen gab es eine Niederlage. Diese Ergebnisse und damit der Klassenerhalt waren nur möglich, weil die Mannschaft für das Frühjahr mit einigen Neuzugängen verstärkt wurde. Aus diesem Grund blickt der Vorstand eigentlich optimistisch in die Zukunft und wird das bisherige Konzept, die Mannschaft gezielt zu verjüngen, weiter verfolgen. Der Kader für die nächste Saison ist weitgehend fix. Darüber hinaus gibt es aber auch Abgänge. So wird Markus Reinegger leihweise für ein Jahr bei Kalsdorf in der Landesliga spielen. Für ihn eine Herausforderung, zu der ihm die Vereinsführung viel Glück wünscht! Ramon Duschan, Florian Haas, Thomas Wamberger und Johann Bartl werden in der nächsten Saison ebenfalls fehlen. Rund um einige routinierte Spieler sollen junge, hungrige Talente für den nötigen Erfolg sorgen. Neu verpflichtet werden konnte das junge Talent Felix Jauk von St.Johann/S., Klaus Strablegg von Hengsberg, David Kürzl von Hitzendorf und Christopher Skledar von Pachern. Damit sollte wieder ein Platz im gesicherten Mittelfeld realistisch sein.

Neuzugänge v.l.n.r.: Felix Jauk, David Kürzl, Christopher Skledar und Klaus Strablegg.


Unterliga West - Herbst 2010

"Gut Ding braucht Weile" oder "Aller Anfang ist schwer". Beide gängigen Sprichwörter könnten ohne weiteres auf die vergangene Herbstsaison zutreffen. Nach dem souveränen Aufstieg von der Gebietsliga in die Unterliga West, galt es zuerst einmal, in der neuen Spielklasse erste Erfahrungen zu sammeln. Dabei war es jedem im Verein bewusst, dass dieser Erfolgslauf sich in der neuen Liga nicht so ohne weiteres fortsetzen wird. Zu Saisonbeginn ging es im ersten Spiel gegen St.Johann/S. wobei auswärts leider nur ein torloses unentschieden erreicht werden konnte. Das Heimspiel gegen Tillmitsch wurde dann, als klar bessere Mannschaft, leider mit 1:2 verloren. Bei beiden Spielen war die Mannschaft zwar stets spielbestimmend, doch schon ein altes Sprichwort sagt: "Tore die man nicht selber schießt, bekommt man"! Durch dieses "Pech" top motiviert, konnten dann die Auswärtsspiele gegen Dobl und St.Veit/V. aber auch das Heimspiel gegen St.Nikolai/S. gewonnen werden. Zu diesem Zeitpunkt glaubten alle, die anfänglichen Startschwierigkeiten seien nun überwunden. Das berühmte "böse Erwachen" gab es dann im Spiel gegen Hengsberg. Der bis dahin punktelose Gegner wurde vollkommen unterschätzt. Für diese Überheblichkeit folgte die Strafe auf den Fuß und eine empfindliche 1:3 Niederlage war die Folgen. Auch das Auswärtsspiel gegen St.Peter/S. ging mit dem selben Ergebnis verloren. Nach diesen beiden recht deutlichen Niederlagen raffte sich die Mannschaft wieder auf und erreichte gegen Gamlitz und Bärnbach jeweils ein verdientes Unentschieden. Der Rest der Herbstsaison war von Verletzungspech, aber auch von teilweise unnötigen Sperren geprägt. Die letzten vier Spiele gingen deshalb allesamt verloren. Beim Spiel gegen den Aufstiegsfavoriten Lannach verlor man mit 6:3, gegen AC Linden zwar etwas unglücklich mit 2:1 und auch gegen Straß gab es mit 3:2 eine Niederlage. Besonders arg war es gegen Gabersdorf, wo man sang- und klanglos mit 4:0 unterging. Was war der Grund? Die Mannschaft war es von der ersten Klasse, aber auch von der Gebietsliga her gewöhnt, mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen. Ein bislang in der Unterliga unmögliches Vorhaben. So kam für viele der jungen Spieler der manchmal extrem körperbetonte Einsatz des Gegners überraschend, wobei auch teilweise versteckte Fouls, wie sie bei erfahrenen Fußballern üblich sind, die Regel waren. Am Ende des Herbstdurchganges überwintert die Heimschuher Mannschaft mit zwölf Punkten auf dem 10. Tabellenplatz und wird im Frühjahr gegen den Abstieg spielen müssen.
Weil das Ziel, ein sicherer Platz im Mittelfeld, nicht erreicht wurde, stellt Trainer Helmut Mausser, sichtlich schwer enttäuscht sein Amt zur Verfügung. Helmut Mausser war 6 Jahre lang nicht nur Trainer, sondern auch sportlicher Leiter im Verein. Er war es, der die Mannschaft von der ersten Klasse über die Gebietsliga bis in die Unterliga geführt hatte. Nun, in der Unterliga scheint es ihm seiner Meinung nach aber leider nicht mehr gelungen zu sein, die Spieler entsprechend zu motivieren. Diese Entscheidung nahm die Vereinsführung bedauernd zur Kenntnis und dankt dem Erfolgstrainer auf diesem Weg für seine jahrelange ausgesprochen gute Arbeit und die damit verbundenen großartigen Leistungen und Erfolge.
Als neuer Trainer konnte Daniel Petritsch, der bis Ende der Herbstmeisterschaft als Trainer beim FC Großklein, dem Herbstmeister der Oberliga Mitte tätig war, verpflichtet werden. Daniel Petritsch spielte unter anderem bei Austria Klagenfurt, LUV Graz, Oberwart, Hartberg und Fürstenfeld und war auch als Spielertrainer bei Feldkirchen bei Graz im Einsatz.
Um für den voraussichtlichen Kampf um den Klassenerhalt im Frühjahr gerüstet zu sein, war es notwendig, die Mannschaft umzubauen und punktuell zu verstärken. So haben Milivoj Stojanov und Manuel Dolliner den Verein verlassen. Miki Stojanov will es noch einmal wissen und wird im Frühjahr für den FC Tillmitsch spielen. Manuel Dolliner hat aus beruflichen Gründen, die Fußballschuhe vorübergehend an den Nagel gehängt.

Neuzugänge v.l.n.r.: Trainer Daniel Petritsch, Gorazd Krenker, Michael Baumhackl, Florian Haas, Stefan Laminger und Duschan Ramon.


Meisterschaft 2010/2011 in der Unterliga West

Seit dem 15. August ist es wieder so weit. Mit dem ersten Spiel gegen St.Johann/S. begann die Meisterschaft 2010/2011, diesmal nach dem Aufstieg in der Unterliga West. Nach dem erfreulichen und verdienten Aufstieg hat es bei der Ersten Mannschaft einige Veränderungen gegeben. Die Oldies Gerald Pfripfl und Meik Süss haben den Verein verlassen. Den scheidenden Spielern viel Glück und sportlichen Erfolg in ihrer neuen Umgebung.
Neu in der Mannschaft sind Phillipp Mally, Ivan Mihaljevic (beide vom USV St.Johann/S.), Kevin Pronegg (SV Gleinstätten) und Thomas Wamberger (USV Vasoldsberg). Weiters konnte Thomas Lambauer als Spieler sowie als Torwart-, Co- und Jugendtrainer verpflichtet werden. 
In den bisherigen Spielen beeindruckte die verjüngte Mannschaft durch Einsatz und Technik, spielte recht stark und dominierte fast die gesamte Spielzeit. Was leider fehlte, ist die notwendige Routine, die aber doch mit der Zeit kommen wird. So konnten die heraus gespielten Torchancen nicht verwertet werden, was besonders in den ersten beiden Spielen gegen St.Johann/S. und Tillmitsch ärgerlich war. Obwohl man fast die gesamte Spieldauer hindurch dominierte und beide Spiele wie auf einer schiefen Ebene verliefen, gab es gegen St.Johann/S. auswärts leider nur ein torloses Unentschieden und das Heimspiel gegen Tillmitsch verlor man mit 1:2. Im nächsten Spiel wurde der SV Dobl auswärts zwar mit 4:2 besiegt, doch hätte der Sieg ohne weiteres höher ausfallen können. Beim Heimspiel gegen St.Nikolai/S. gewann die Mannschaft mit 5:2. Demnach steht sie mit 7 Punkten auf dem 2. Tabellenplatz. 
Dies ist recht erfreulich und so blickt auch der Vorstand optimistisch in die Zukunft. Das recht erfolgreiche Konzept junge Spieler unter der Führung von Routiniers langsam an ein Leistungslimit heranzuführen, soll weiter verfolgt werden. Diese hungrigen, jungen Talente werden dann gemeinsam mit den sogenannten „Alten“ für Erfolg sorgen. 
Allerdings sind dafür aber nicht nur neben einer halbwegs verletzungsfreien Saison, der sprichwörtlichen Treue der Fans, die hoffentlich auch heuer als „zwölfter Mann“ die Spieler unterstützen, sondern auch das notwendige Glück wichtige Voraussetzungen. Unterstützen Sie stimmkräftig die Mannschaft, die nach dem Erringen des Aufstiegs gute Chancen hat, auch in der Unterliga im Mittelfeld mitzuspielen.

 

Die Neuzugänge v.l.n.r.: Thomas Lambauer, Philipp Mally, Ivan Mihaljevic, Kevin Pronegg und Thomas Wamberger. 


Heimschuh ist Herbstmeister!

 

Selbst für Optimisten überraschend, verlief die Herbstmeisterschaft 2007/2008 für den SV Union Raiffeisen WML-Bau Heimschuh äußerst erfolgreich. Die Mannschaft erreichte ohne Niederlage zehn Siege und ein Unentschieden und führt in der Winterpause mit 31 Punkten die Tabelle der 1. Klasse West B mit fünf Punkten Vorsprung auf Kaindorf/S. an.

Für diesen Erfolg zeichnet in erster Linie der sportliche Leiter und Trainer Helmut Mausser verantwortlich, der dieser doch sehr jungen Mannschaft immer wieder das Vertrauen ausgesprochen hatte. Schon zu Saisonbeginn war er bestrebt, mit "jungen Talenten" aus der Region unter der Führung einiger Routiniers (dazu trugen Tormann Martin Pack sowie die Neuzugänge Miki Stojanov, Mitja Ferk und Christian Schrammel wesentlich bei) weiter zu arbeiten. Damit konnte das Leistungspotential dieser Mannschaft weiter gehoben und letztendlich stabilisiert werden.

Auch die Vereinsführung ist davon überzeugt, dass nur so ein Aufstieg in die Gebietsliga möglich sein kann. Abschließend bedanken sich die Funktionäre bei allen Freunden des Fußballsports für die tolle Unterstützung der Mannschaft im vergangenen Herbst.

Im Frühjahr muss das Spielfeld umfassend saniert werden. Während dieser Zeit werden im Frühjahr die Heimspiele unserer Mannschaft im Stadion des FC Großklein ausgetragen werden. Dabei werden hoffentlich die zahlreichen Fans die Mannschaft auch nach Großklein begleiten, denn nur mit der Unterstützung der Fans wird diese große Chance, endlich wieder einmal aufzusteigen, realisiert werden können. Die erste Gelegenheit dazu bietet sich beim Frühjahrsauftakt am 29. März im Heimspiel gegen die Mannschaft aus Hollenegg.   

 

 

 

 

 

 

 


 

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